Sanddorn

Der Sanddorn ist ein Ölweidengewächs, das unter extremen Bedingungen gedeihen kann. Sanddorn ist ein wichtiger einheimischer Lieferant von natürlichem Vitamin C, der sogar im Gehalt die Zitrusfrüchte weit übertrifft und dabei noch besser verträglich ist. Die orangeroten Beeren enthalten darüber hinaus ein wahres Kraftpaket mit einem hohen Anteil an der in Pflanzen seltenen Kombination der Vitamine A, C und E, sowie Bioflavonoiden, Phytosterinen, Mineralien und Spurenelementen und  wirkt damit ideal als natürliches Antioxidanz.  Der hohe Gehalt an Vitamin B12 macht den Sanddorn für Vegetarier interessant, da dieses lebensnotwendige Vitamin sonst überwiegend nur in Fleisch vorkommt. Sanddorn ist außerordentlich wertvoll als Nahrungsmittel und zur Nahrungsergänzung.

Galgant

Galgant ist eine Staude, aus deren knollenartigen Wurzeln meterhohe Stängel wachsen. Galgant ist in ganz Südostasien ein sehr beliebtes Gewürz und besonders für Thailands Küche typisch. Bereits bei Hildegard von Bingen spielte Galgant eine wichtige Rolle. Galgant hat appetitanregende Wirkung und beruhigt den Magen. Galgant wird vor allem eine positive Wirkung für die Gesundheit des Herzens zugeschrieben. Amerikanische Forscher haben darüber hinaus Substanzen in der Pflanze nachgewiesen, die in besonderem Maße das Immunsystem stärken.

Ginseng

Ginseng ist eine bis zu 50 cm hohe Staudenpflanze, die ursprünglich aus Korea kommt und seit Tausenden von Jahren ihren Platz in der asiatischen Welt hat. Die Ginsengwurzel saugt den Boden so intensiv aus, daß die nächsten fünf Jahre nichts anderes mehr gedeiht. Und diesen aufgesaugten Natur-Schatz gibt Ginseng an Sie weiter. Ginseng dient der Stärkung und Kräftigung bei Müdigkeits- und Schwächegefühl, nachlassender Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit, beruhigt Ihre Nerven und entspannt auf natürliche Weise.

Weizengras

Weizengras ist ein biologisch aktives Lebensmittel, das schon früher bei vielen Naturvölkern geschätzt wurde. Bereits die Inkas und Mayas wussten sich den Wert dieses natürlichen Kraftpakets zunutze zu machen. Weizengras enthält eine Vielzahl für den Körper wichtiger Bestandteile, wie z.B. Calcium, Eisen, Jod, Kalium, Natrium, Selen, Zink und weitere Mineralien und Spurenelemente, die unerläßlich für den Zellaufbau und die Enzymfunktionen sind. Ferner zahlreiche Vitamine (z.B. Beta-Carotin), essentielle Aminosäuren und einem sehr hohen Gehalt an Chlorophyll. Chlorophyll ist die Schaltzentrale zur Erzeugung von Sauerstoff und dem Energieträger Glucose.

Schachtelhalm

Die Wirkung des Schachtelhalm (Zinnkraut) beruht auf dem hohen Gehalt an Kieselsäure (ca. 10%). Kieselsäure ist ein wichtiger Nährstoff für Haare, Haut und Nägel. Schachtelhalm wird aber auch wegen seiner harntreibenden Wirkung zur Durchspülungstherapie verwendet. Äußerlich angewendet hat Schachtelhalm eine entzündungshemmende Wirkung bei schlecht heilenden Wunden.

Dong Quai

Dong Quai wird in Asien auch „Ginseng für Frauen“ genannt. Dong Quai wird aufgrund seines Gehalts an östrogenen Substanzen seit jeher von Chinesischen Frauen als Hormonregulator geschätzt. Diese sogenannten Phytoöstrogene sind natürliche bioaktive Pflanzenbestandteile, die gegenüber synthetischen Östrogenen nicht nur den Vorteil haben, daß sie nebenwirkungsfrei sind. Ihre besondere Fähigkeit liegt vielmehr darin, daß sie sich dem jeweiligen weiblichen Hormonspiegel regulierend anzupassen vermögen.

Tribulus terrestris

Tribulus terrestris (Zygophyllaceae / Mäusedorn) ist ein einjähriges Kraut, 10-50 cm hoch, mit dornigen, bitter schmeckenden Früchten. Der Wurzelextrakt enthält Sapogenine, die den Testosteron-Haushalt stimulieren können. Tribulus Terrestris hat einen günstigen Einfluß auf das Immunsystem. Darüber hinaus wird ihm nachgesagt, dass der Wirkstoff dieser Pflanze die Ausdauer unterstützt, das Muskelwachstum begünstigt, die Speicherung von Gewebswasser reduzieren und den Cholesterinspiegel senken hilft. Bodybuilder nutzen den natürlichen Testosteronschub für den Aufbau von Muskelmasse und Kraft.

Johanniskraut

Das Johanniskraut ist eine bis zu 1 m hohe Pflanze mit weit verzweigtem Wurzelstock und goldgelben Blüten mit je 5 Blütenblättern. Dem enthaltenen Wirkstoff Hypericin wird beruhigende Wirkung zugesprochen. Das Johanniskraut sammelt in der Zeit des Hochsommers massenhaft Sonnenlicht, um es in seinem roten Farbstoff zu speichern. Dieser rote Farbstoff gibt uns auch in der dunklen Jahreszeit das Licht der Sommersonne zurück. Das Johanniskraut zählt zu den bekanntesten pflanzlichen Beruhigungsmitteln. Ölige Zubereitungen davon wirken ausserdem entzündungshemmend und dienen der Behandlung und Nachbehandlung von Verletzungen, Muskelschmerzen und leichten Verbrennungen.

Puh-Erh

Der berühmte chinesische Pu-erh – der Tee des „ewigen Frühlings“. Er wird seit über zwei Jahrtausenden in seinem Heimatland gewonnen. Es handelt sich dabei um die gleiche Pflanzenart, aus der auch der grüne und der schwarze Tee gewonnen wird. Pu-Erh-Tee zeichnet sich jedoch durch einen speziellen Fermentierungs-Prozess aus, bei dem der Tee nach der Ernte lange Zeit bei hoher Luftfeuchtigkeit gelagert wird. Dies gibt dem Pu-Erh seinen besonderen Charakter und eigenwilligen Geschmack. Sein erdiges Aroma ist zunächst gewöhnungsbedürftig, viele Menschen schützen ihn jedoch als gesündere Alternative zum Kaffee. Für die Chinesen gilt Pu-Erh als allgemeines Gesundheitselixier. Pu-Erh soll den Stoffwechsel anregen und den Körper reinigen. Er empfiehlt sich auch im Rahmen einer cholesterinbewussten und figurbetonten Ern?hrung.

Hoodia

Der Hoodia-Kaktus wächst in den salztrockenen Weiten der Kalahari-Wüste. Ein seltener Wirkstoff im Fleisch dieser Kaktee gaukelt dem Gehirn vor, dass der Blutzuckerspiegel schon ausreichend ist. Ein niedriger Blutzuckerspiegel ist mitverantwortlich für das Entstehen des Hungergefühls. Den uralten Erfahrungen der Buschmänner nach, kann man mit Hoodia den ganzen Tag ohne Essen und Trinken laufen, die ganze Nacht Liebe machen und feiern, und den anschließenden Kater soll man angeblich mit Hoodia auch nicht mehr spüren.