Was ist L-Carnitin und warum irt es als Einzelwirkstoff fleischlos?

Bei L-Carnitin denken die meisten mit gieriger  Fleischeslust an hochdosiertes L-Carnitin. Dabei ist L-Carnitin erst den richtigen Co-Partnern so richtig lecker.

Doch zunächst zur Frage, was ist L-Carnitin? Bei der Aminosäure L-Carnitin handelt es sich um eine Carboxylsäure, die mithilfe der essenziellen Kofaktoren Vitamin B3, Vitamin B6, Vitamin C und Eisen in der menschlichen Leber aus den beiden Aminosäuren Lysin und Methionin und gebildet wird. Alternativbezeichnungen sind Carnitin, Karnitin und Levocarnitin. L-Carnitin dient zum Transport von langkettigen Fettsäuren in die Mitochondrien, spielt also eine entscheidende Rolle bei der Energiegewinnung. Das L-Carnitin wird beim Transport jedoch nicht verbraucht, sondern kann wiederholt verwendet werden. Die wasserlösliche Substanz  liegt im Durchnitt zwischen 20 und 25 Gramm im Körper vor. Der Großteil verteilt sich auf die Herz- und Skelettmuskeln. Im Normalfall reicht die Eigensynthese aus und L-Carnitin muss nicht zusätzlich über die Nahrung hinzugefügt werden. Wissenschaftliche Studien konnten bei zusätzlicher L-Carnitin-Zufuhr keine positiven Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit feststellen. Darüber hinaus wurde beobachtet, dass eine längerfristige Einnahme zur Abnahme der körpereigenen Produktion führen kann.

L-Carnitin in natürlicher Form ist in Fisch, Fleisch, Milch, Nüssen und Eiern enthalten.
L-Carnitin in natürlicher Form ist in Fisch, Fleisch, Milch, Nüssen und Eiern enthalten.

Welche natürlichen Quellen für L-Carnitin gibt es?

L-Carnitin kommt vor allem in tierischen Produkten vor. Besonders Lammfleisch weist einen hohen Gehalt von 210 mg pro 100 g auf. Aber auch Rind (70 mg pro 100 g) und Schwein (30 mg pro 100 g) enthalten relativ viel L-Carnitin, sowie Hühnchen, Fisch und Milch.  Bei einer Ernährungsweise nach dem Mischkost-Prinzip verzehrt eine durchschnittliche Person etwa 32 Milligramm  täglich. Bei einer vegetarischen Ernährungsweise liegt die Zufuhr weitaus niedriger, etwa bei zwei Milligramm L-Carnitin täglich. Einige pflanzliche Lebensmittel enthalten kein L-Carnitin (Kartoffeln, Mohrrüben), andere pflanzliche Nahrungsmittel weisen hingegen geringe Mengen der Substanz auf. So haben Tomaten etwa 2,9 mg pro 100 g, Birnen etwa 2,7 mg pro 100 g und Erbsen circa 1,2 mg pro 100 g. Zusätzlich kann Garen und Kochen den Gehalt an L-Carnitin mindern, da die Substanz wasserlöslich ist.

Bei Mangel mit L-Carnitin supplementieren?

In der Regel wird der Bedarf an L-Carnitin durch die Eigensynthese ausreichend gedeckt. Ein Mangel an L-Carnitin kann aufgrund einer genetischen Veranlagung zur verminderten Eigensynthese, aufgrund einer eingeschränkten Leberfunktion, wegen Vitamin-C-Mangels oder der Einnahme von Medikamenten (beispielsweise Antiepileptika) auftreten. Auch ein gestörter Transport in die Zellen sowie eine einseitige Diät können eine Unterversorgung hervorrufen. Sofern supplementiert werden soll, ist darauf zu achten, dass nur reines L-Carnitin eingenommen wird, da D-Carnitin die Wirkung der Aminosäure hemmt. Die Empfehlungen zur Supplementierung mit   müssen individuell bestimmt werden und liegen in der Regel zwischen 1 und 3,5 Gramm pro Tag. Bei zu hohen Mengen von vier bis fünf Gramm stellen sich nicht selten Nebenwirkungen wie Durchfälle, Müdigkeit (bei D-Carnitin auch Muskelschwäche) ein.

Empfehlung für synergistische L-Carnitin-Formeln

L-Carnitin allein ist nur so gut oder schlecht wie seine Synergisten. Eine sehr gute Wahl und Bioverfügbarkeit ohne Gewöhnungseffekte ist nur mit L-Carnitinpräparaten gegeben, die nicht auf Isolaten basieren, sondern synergistisch eingebettet sind. Solche Formeln finden Sie bei diesem Anbieter für synergisische Supplemente in Apothekenqualität. Auch  zu empfehlen sei hier L-Carnosin.

NADH ist lebensnotwendige Zellenergie

NADH für bessere Konzentration

Unser Gehirn ist unersättlich: Wir müssen ihm geben, was es braucht!

Das Gehirn ist die Schaltzentrale unseres Lebens für geistige, aber auch für körperliche Energie. Hier wird entschieden, ob wir glücklich oder unglücklich sind, ob wir uns wohl fühlen, ob wir
Schmerzen, starke Nerven, Durchhaltekraft besitzen, ob wir clever sind, erfolgreich und leistungsstark durchs Leben gehen, ob unser Liebesleben funktioniert, ja sogar ob wir ein Idealgewicht haben oder zu dick sind. Alles geschieht im Kopf. Daher müssen wir für unser Gehirn auch etwas tun, damit es fit bleibt.

Das Gehirn ist ein kostbares, aber auch sehr heikles Organ. Es besteht aus dem Großhirn, dem Kleinhirn und dem Mittelhirn. Und es beherbergt über 10 Milliarden Nervenzellen. Kein anderes
Organ ist bei einem Rückgang der Durchblutung so schnell und so intensiv gefährdet. Wenn die Blutzufuhr gestört ist, können die Gehirnzellen binnen weniger Minuten absterben. Das passiert
zum Beispiel bei einem Schlaganfall.
Die Frage ist nun: Was braucht unser Gehirn? Was müssen wir ihm bieten können?

• Unser Gehirn braucht frische Luft von bester Qualität. Es kann nur optimal arbeiten, wenn es regelmäßig mit Sauerstoff versorgt wird. Darum ist es für unsere geistige Fitness so enorm
wichtig, dass wir richtig atmen und so oft wie möglich in die Natur hinausgehen. Man muss sich das so vorstellen: Unser  Gehirn beträgt etwa nur zwei Prozent unseres Körpergewichts.
Aber jedes Mal, wenn wir einatmen, beansprucht es 40 Prozent des zugeführten Sauerstoffes. Es ist daher nicht übertrieben, wenn man sagt: Das Gehirn ist unersättlich.

• Unser Denkapparat braucht aber auch ein fl üssiges Milieu, um optimal arbeiten zu können. Wer zu wenig trinkt, kann nicht gut denken, hat eine schlechte Konzentration und ein
schlechtes Erinnerungsvermögen. Es kann sich auf Grund des Wassermangels eine depressive Stimmung einstellen.

• Man hat das bei Schulkindern getestet, deren Durstempfinden noch nicht ganz ausgeprägt ist. Gefährlich kann der Wassermangel im Gehirn bei älterenNADH ist lebensnotwendige Zellenergie
Menschen werden, bei denen das Durst-Gefühl nicht mehr so gut funktioniert. Sie vergessen auf`s Trinken, trocknen von innen her aus, werden völlig lethargisch oder apathisch, wirken
oft wie geistig gestört. So genau nimmt das Gehirn die Zufuhr  von Wasser. Täglich sollten es allein für die geistige Fitness mindestens eineinhalb Liter sein.

• Wenigen ist bewusst: Unser Gehirn braucht ausreichend ungestörten, tiefen Schlaf. Eine erholsame Nachtruhe ohne Tabletten und ohne Alkoholexzesse fördert die Langzeit-Speiche-
rung neuer Inhalte. Während also unsere Körperfunktionen auf Sparflamme umgestellt sind, arbeitet das Gehirn nachts intensiv weiter und transportiert gelerntes Wissen aus dem
Kurzzeit-Speicher in den Langzeit-Speicher.

• Der amerikanische Neurobiologe Lawrence Katz hat nachgewiesen: Das Gehirn muss trainiert werden. Dann bleibt es bis ins hohe Alter lernfähig. Geistige Unterforderung lässt die
Denkaktivität nachlassen. Der österreichische Psychologe Martin Oberbauer meint dazu: „Die größte Gefahr besteht, wenn Menschen in den Ruhestand gehen und beschließen, nichts
mehr zu tun. Da baut das Hirn rapid ab.“Man hat das gemessen: Innerhalb von 3 Wochen nur, geht beim geistigen Nichts-tun der IQ – der Intelligenz-Quotient – um 20 Punkte zurück.

• Ein sehr wichtiges Thema: Außer Wasser und Sauerstoff braucht unser Gehirn auch spezielle Nährstoffe, die als „Sprit“ das Denkvermögen, die geistigen Reaktionen und das Er-
innerungsvermögen erst so richtig in Gang setzen. Falsche Ernährung kann erheblich alle Denk-, Konzentrations- und Erinnerungs-Vorgänge stören und blockieren. Wir müssen uns vor-
stellen: Unser Gehirn ist nicht nur bei der Sauerstoff-Aufnahme unersättlich. Es verbraucht auch 20 Prozent unserer aufgenommenen Energie. Daher müssen wir unserem Gehirn, damit es
aktiv bleibt, jeden Tag ganz bestimmte Substanzen zuführen.  Dazu gehören der Mineralstoff Magnesium, die Spurenelemente Zink, Phosphor, Kupfer, Chrom, die gesamte Gruppe
der B-Vitamine. Mit einer ausgewogenen Ernährung kann man diesen Bedarf decken. Unterzuckerung hatnicht nur Müdigkeit, sondern auch Konzentrationsstörungen zur Folge!

NADH ist lebensnotwendige Zellenergie

Wir sollten 50 bis 60 Prozent Kohlenhydrate aufnehmen, maximal 30 Prozent Fett und 10 bis 20 Prozent Eiweiß. Das heißt: Vollkornprodukte, Kartoffel, Grün-Gemüse. Mehr Pfl anzenöle als
tierische Fette, Fisch. Sehr wichtig fürs Gehirn sind B-Vitamine aus Vollkornprodukten und Salat, Hülsenfrüchten, Milch, Blattgemüse, Eier und Käse. Eiweiß brauchen wir für die Konzentration und für den Langzeit-Speicher im Gehirn. Kohlenhydrate sind wichtige Energie-Spender für die Gehirnzellen. Unterzuckerung hat nicht nur Müdigkeit, sondern auch Konzentrationsstörungen zur Folge.

• Doch dann gibt es einen Nährstoff, der als Energiestoff für geistige und körperliche Fitness in jeder Körperzelle vertreten sein sollte. Und dieser, im Grunde genommen wichtigste Nährstoff für unser heutiges Leben mit Stress, Termindruck und Hektik, ist das NADH.