Woher kommt nun das NADH in der Zelle?

Der menschliche Körper produziert NADH. Die Produktion lässt  mit dem Älterwerden nach. Da nun NADH auch in der tierischen Körperzelle vorhanden ist, könnte man logisch kombinieren: Wer Fleisch ist, nimmt damit auch NADH auf! Das stimmt aber nicht so ganz. Denn: NADH ist nicht hitzebeständig! Es wird bei der Zubereitung von Fleischspeisen zu einem Grossteil zerstört. Der Rest, der erhalten bleibt, wird im Magen von der Magensäure abgebaut, bevor es noch in den Stoffwechsel gelangen kann.

Und wie sieht es mit pfl anzlicher Nahrung aus? Sie kann uns nicht mit NADH beliefern. Die vorhandenen Mengen sind zu gering. Damit wir uns ein Bild machen können, wie viel NADH in einem Kilo Lebensmittel vorhanden ist, hier eine kurze Übersicht: Ein Kilo Getreide hat nur 0,1 Milligramm NAH gespeichert, Hefe hingegen 2 Milligramm, Rind- und Schweinefl eisch 50 Milligramm, Geflügel 40 Milligramm, Fisch 35 Milligramm. Aber aus ernährungswissenschaftlicher Sicht bringen diese Angaben absolut nichts, weil dieses NADH niemals die menschliche Zelle erreicht. Die tägliche Nahrung scheidet somit als NADH-Lieferantin aus.

Das alles zeigt deutlich, wie schwierig es für die Wissenschaft von Anfang an war, eine Form zu finden, wie man NADH als Nahrungsergänzung wirkungsvoll aufnehmen und nutzen kann.

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