Lactobakterienpulver

Der menschliche Verdauungstrakt ist von zahlreichen Bakterien besiedelt. Grob kann man sie in zwei Gruppen unterscheiden: Die gesundheitsschädigenden Kolibakterien und die gesundheitsfördernden Probiotika. Zu dieser Gruppe zählen die Laktobakterien. Sie sind die natürlichen Gegenspieler der Kolibakterien und halten das Darmmilieu im gesunden Gleichgewicht. Sie produzierten Verdauungsenzyme, die die Verdauungsfunktionen des Körpers aufrechterhalten und die Aktivität der Fäulnisbakterien mindern. Nehmen die Kolibakterien überhand, stellen sich zuerst Verdauungsprobleme, später auch schwerere Erkrankungen ein. Die beiden wichtigsten Arten der Laktobakterien sind Lactobacillus acidophilus und Bifidobacterium bifidus.

Camu-Camu

Camu-Camu ist ein Myrtengewächs, das in Südamerika beheimatet ist. In der Volksmedizin werden seit Jahrhunderten vor allem die Früchte geschätzt, aus denen ein natürlicher Extrakt gewonnen wird. Sie enthalten ein Vielfaches an Vitamin C wie es etwa in Zitrusfrüchten zu finden ist. Außerdem gehören Eisen, Phosphor, Beta-Carotin, Calcium, Mineralien und Spurenelemente zu den weiteren Inhaltsstoffen. Die Wirkungen werden als wirkt vitalisierend, Immunsystem stärkend, verbesserte Aufnahme von Eisen und Darm regulierend beschrieben.

Curcuma-Longa

Curcuma longa, auch Kurkuma geschrieben, ist eine in Asien beheimatete tropische Gebirgspflanze. In der ayurvedischen Medizin gilt sie seit mehr als zwei Jahrtausenden als Heilpflanze mit breiter Anwendungspalette. In unsere moderne Welt ist Curcuma vor allem als Heilpflanze bei Magen-Darm-Problemen und rheumatischen Entzündungen geschätzt. Neben Polysacchariden, Flavonoiden und Bitterstoffen ist Curcumin die wichtigste Wirksubstanz. Curcumin wirkt stark galletreibend , antioxidativ, antimikrobiell, entzündungshemmend, antimutagen und krebshemmend, wie in mehreren Laborstudien bereits nachgewiesen wurde. Im Rahmen medizinischer Patientenstudien wurde eine hohe Wirksamkeit gegen so genannte dyspeptische Beschwerden nachgewiesen. Typische Symptome sind hierbei Völlegefühl, Blähungen, Druck und Schmerz im Oberbauch, langsame Verdauung und Fettunverträglichkeit.

Angelica

Angelica wirkt u.a. entzündungshemmend und stimuliert das Immunsystem, ist kreislaufaktiv und erhöht die Zirkulation zum Abdomen, reduziert Tachikardie, Arteriosklerose und reguliert den arteriellen Blutdruck. Bei Vorliegen von Diabetes und bei Einnahme von Antikoagulantien soll von der Einnahme abgesehen werden. Keine Einnahme bei Schwangerschaft

Biopherine

Biopherine sind Bestandteile des schwarzen Pfeffers. Der schwarze Pfeffer ist in den meisten Küchen als Gewürz vertreten. Dass er auch über Heilwirkungen verfügt, erkannten vor mehr als zwei Jahrtausenden bereits die Heilkundigen Indiens. In Europa wurde das Gewürz aber erst nach der Entdeckung des wichtigsten Inhaltsstoffs, des Piperin im Jahr 1819 durch den Dänen Hans Christian Oersted in die Arzneikunde eingeführt aber eher selten angewendet. Dies änderte sich in den 1950er Jahren. Bei Untersuchungen stellte sich heraus, dass der Pfefferreiz bei Anazidität stimulierend wirkt, ohne dass es zu einer überschießenden Säureproduktion kommt. Außerdem bewirkt er eine Erregung von Peristaltik und Tonus der Darmmuskulatur und ist somit hilfreich bei vielen Darmproblemen wie etwa Verstopfung oder Darmträgheit. Neue pharmakologische Untersuchungen haben gezeigt, dass Pfeffer auch die Gerinnungsfähigkeit des Blutes erhöht, die Thrombin-Aktivierung beschleunigt und die Gerinnungszeit verkürzt.

4-Hydroxy-Isoleucin

Isoleucin ist eine essentielle Aminosäure, die für den Muskelaufbau sehr wichtig ist. Rund ein Drittel der Muskulatur setzt sich aus Isoleucin zusammen. Die spezielle Form 4-Hydroxy-Isoleucin ist außerdem für Insulin- und Testosteron-Haushalt ein wichtiger Faktor. Es moduliert den Insulinhaushalt. Dies ist für Diabetiker besonders wichtig. Aber auch für die Gesundheit von Nicht-Diabetikern ist die Substanz förderlich. Eine gut funktionierende Insulinaktivität wirkt regulierend auf den Testosteronspiegel.

Phosphatidylserin

Phosphatidylserin ist ein Phospholipid. Phospholipide sind Bestandteile von Zellmembranen und spielen eine wichtige Rolle beim Transport von Fetten im Blut. Phosphatidylserin ist das häufigste Phospholipid der Membranen im Gehirn und trägt dazu bei, die Zellwände beweglich und durchlässig zu erhalten. Diese speziellen Lipide spielen eine zentrale Rolle für die interzelluläre Kommunikation und für die Übertragung biochemischer Signale in das Zellinnere. Zugaben von Phosphatidylserin sollen die kognitiven Leistungen bei älteren Menschen verbessern, Depressionen lindern und erhöhten Cortisonwerte regulieren.

Rhodiola Rosea

Die im Volksmund als Rosenwurz, in Sibirien als „Goldene Wurzel“ bekannte Pflanze ist eines der wichtigen Adaptogene.  So werden nicht-toxische  natürliche Substanzen bezeichnet, die erfolgreich zur Bewältigung starker Stress-Situationen und zur Überwindung Stress-induzierter Erkrankungen eingesetzt werden. Rhodiola Rosea wird heute als einer der  stärksten natürlichen Stress-Killer bezeichnet.

Selen

Selen ist ein für den Körper wichtiges Spurenelement. In Zusammenarbeit mit Vitamin E wirken beide Stoffe als Antioxidantien und spielen somit eine wichtige Rolle beim Schutz der Zellmembranen. Dies bildet einen wissenschaftlichen Gedankenansatz in der Krebsforschung. Männer benötigen mehr Selen. Da sich rund die Hälfte des Selens im männlichen Körper in den Hoden konzentriert, sieht man hier auch Ansätze im Kampf gegen den Hodenkrebs. Außerdem ist Selen Bestandteil von verschiedenen Enzymen, deren Funktionen noch nicht alle geklärt sind. Weil Selen auch eine Rolle bei der Produktion von Schilddrüsenhormonen spielt, führt ein Mangel zur Schilddrüsenunterfunktion.

Jod

Jod ist ein wichtiger Mineralstoff für den gesamten Organismus. Als Bestandteil des Schilddrüsenhormons befindet sich etwa zwei Drittel des Jods in der Schilddrüse. Da diese auch den Stoffwechsel kontrolliert, führt eine Unterversorgung zwangsweise zu Stoffwechselproblemen. Vor allem in den deutschen Mittelgebirgen und den Alpen enthält das Trinkwasser relativ wenig Jod, so dass in diesen Gegenden der Jodmangel häufiger auftritt.