Acerola

Die Acerola-Kirsche ist in Mittel- und Südamerika beheimatet. Die unscheinbare Frucht, die an bis zu fünf Meter hohen Sträuchern wächst, enthält reichlich Vitamin C und eine Reihe weiterer lebenswichtiger Substanzen. 100g Acerolafrüchte enthalten bis zu 17g Vitamin C – rund 30 mal mehr als beispielsweise Orangen. Darüber hinaus findet sich in der Frucht eine Vielzahl wichtiger bioaktiver Substanzen wie Provitamin A, Vitamin B1, B2, B5, Niacin, Eiweiß, Magnesium, Phospor und Kalzium. Zusammen wirken diese Inhaltsstoffe wie ein Schutzschild für die menschlichen Zellen, da die antioxidative Wirkung des Vitamin C durch die anderen Komponenten noch einmal verstärkt wird. Damit sind die natürlichen Inhaltsstoffe der Acerola-Kirsche synthetisch hergestellten Vitaminpräparaten klar überlegen.

Mangan

Mangan gehört zu den essentiellen Spurenelementen. Es ist unerläßlich für das Knochenwachstum, das Funktionieren der Nerven, sowie den Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel. Mangan ist außerdem unerläßlich für die Aufnahme von Vitaminen. Es ist selbst Bestandteil vieler Enzyme. Manganmangel kann entstehen bei hohen Phytingehalten in der Ernährung und bei Verzehr von isolierten Kohlenhydraten (z.B. Weißmehl oder Zucker), alles feste Bestandteile unserer heutigen Zivilisationskost.

Maca

Maca wächst nur in einem sehr begrenzten Gebiet in den peruanischen Anden in einer Höhe von über 3800 m. Durch den hohen Anteil der Macawurzel an Proteinen, Vitaminen, Phosphor und Mineralien leistet Maca einen wertvollen Beitrag zu einer gesunden Ernährung. Maca wird auch Anden-Ginseng oder Peru-Ginseng genannt. Ihm wird schon seit der Zeit der spanischen Eroberer vitalisierende und aphrodisierende Wirkung nachgesagt und galt bei den Peruanern als begehrtes Potenzmittel. Maca gilt heute als zeitgemäßes Nahrungsmittel für eine ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen. Maca ist vor allem auch bei Sportlern und aktiven Menschen hochbeliebt, die körperlicher Belastung und Stress ausgesetzt sind.

Selen

Selen ist als Bestandteil wichtiger Enzyme und Fermente mitverantwortlich für die Funktion der Körperzellen. Selen ist ein bedeutender Zellschutzfaktor, ein „Radikalfänger“ (freie Radikale) und bietet damit Schutz vor Chromosomenschäden und führt zur Erhöhung der körpereigenen Resistenz gegen Keime, Viren und Schwermetalle. Selen ist zur Erhaltung praktisch aller Organfunktionen notwendig. Selen schützt auch gegen die Beschleunigung von Alterungsvorgängen und Schädigungen des genetischen Apparates. Vor allem in Kombination mit Vitamin C und E kann Selen das Herz stärken. Selenmangel führt zu Störungen der Muskelfunktion, sowie Haar- und Nagelwuchsstörungen, erhöhter Strahlenempfindlichkeit der Haut und zur schnellen Gewebealterung.

Hamamelis

Hamamelis, in der nordamerikanischen Heimat als Zaubernuß bekannt, ähnelt unserem Haselnußstrauch und wird deshalb teilweise auch Hexenhasel genannt. Der Strauch kann bis zu 7 m groß werden und hat kleine gelbe Blüten mit schmalen, streifenartigen Blütenblättern. Die Hamamelisblätter enthalten etherische Öle, Gerbstoffe (Gallotannien) und Flavonoide. Hamamelis wirkt antiseptisch, zusammensziehend und abschwellend. Hamamelis findet deshalb Anwendung in vielen kosmetischen Pflegepräparaten zur Hautpflege, in Gesichts-, Rasier- und Haarwässern, bei schlecht heilenden Wunden, Hautentzündungen, Hautrötungen, Muskelkater, Hexenschuß, Krampfadern und Haarproblemen. Hamamelis wird als Gurgellösung auch erfolgreich zur Gesunderhaltung von Zahnfleisch und Mundschleimhaut eingesetzt.

Umeboshi

Der ursprünglich in China beheimatete Ume-Baum wurde später von buddhistischen Mönchen nach Japan gebracht und dort seit Anfang des 20. Jarhunderts angebaut. Die Aprikosen-Früchte des Ume-Baums werden in Form von Umeboshi besonders in der makrobiotischen Ernährung geschätzt. Zur Herstellung von Umeboshi werden die Aprikosen in Holzfässern ein bis zwei Monate in Salz gelagert, wodurch den Früchten das Wasser entzogen wird. Mit der einsetzenden Gärung entstehen Milchsäurebakterien. Danach werden die weißen Salzaprikosen in der Sonne getrocknet und mit purpurfarbenen Shisoblättern eingefärbt, gewaschen und dann für einige Monate in Salzlake gelagert. Danach werden die Früchte lagenweise mit Shisoblättern für ein bis zwei Jahre in Fässern gelagert und anschließend an der Luft getrocknet. Die fertigen Umeboshi sind eine japanische Delikatesse, die allgemein stärkend auf den Organismus wirkt und zu einer Normalisierung der Verdauung beitragen – sie helfen bei Verstopfung und beeinflussen die Darmflora positiv. Umeboshi wird traditionell ebenso angewendet bei Appetitlosigkeit, Übelkeit, Kopfschmerzen, besonders während der Schwangerschaft. Umeboshi gilt als Hausmittel bei Völlegefühl und Erkältungen und soll Beschwerden nach einem Kater lindern.

Grüner Tee

Grüner Tee ist seit Jahrtausenden ein hochgeschätztes Getränk in den asiatischen Ländern. Der Grüne Tee enthält wertvolle Polyphenole, Carotinoide, Flavonoide, Saponine, etherische Öle, Koffein, Antioxidantien wie die Vitamine A, B2, B12, C und E und viele Mineralien und Spurenelemente wie Aluminium (gegen Magenübersäuerung), Calcium (für Knochen und Zähne), Eisen (für Sauerstoffversorgung der Zellen), Fluor (für Knochenbau und gesunde Zähne), Kalium (für ausgeglichenen Zellstoffwechsel), Magnesium (für Knochen und Zellstoffwechsel), Mangan (für den Knochenbau), Natrium (für Zellstoffwechsel), Phosphor (für Knochenbau und Energiestoffwechsel), Zink (für Immunabwehr, Wachstum und Haut). Er regt den Blutkreislauf an, erleichtert die Sauerstoffaufnahme der Organe, wirkt antibakteriell, fördert die körpereigenen Abwehrkräfte, wirkt als Radikalfänger, schützt vor schädlichen UV-Strahlen und wirkt regenerierend und ausgleichend. Grüner Tee wird auch als geistige Stimulanz geschätzt, er steigert die Konzentration und fördert die Ausdauer.

Spirulina

Spirulina ist eine blaugrüne Meeralge und stellt ein Nahrungsmittel der Spitzenklasse dar. Sie besteht zu über 60% aus leichtverdaulichem Eiweiß und 19 Aminosäuren. Sie enthält mehr von dem immunstärkenden Antioxidans Beta-Carotin als jedes andere Nahrungsmittel sowie reichlich Vitamine des B-Komplexes für Nerven und Blutbildung. Die Spurenelemente Eisen, Zink und Selen sind ebenfalls enthalten.


Papaya

Der Melonenbaum (Papaya) ist in den Tropen beheimatet und erreicht eine Höhe von 4 bis 8 Metern. Die melonenartigen Papaya-Früchte werden groß und bis zu 7kg schwer. Papaya enthält wichtige Enzyme, wie Papain, Chymopapain, Lysozym und Lipase. Die Enzyme haben die Kraft, Eiweiße und Fette zu verdauen. Im Magen und im Darm bricht das Enzym Papain z.B. die Fasern von Fleisch auf und beschleunigt den Umwandlungsprozess von Eiweiß und Aminosäuren. Eine gründliche Verdauung wird dadurch erzielt und die „Nahrungsabfälle“ werden ohne Blähungen und Gärungsprozesse auf natürliche Weise ausgeschieden. Papaya entsäuert den Organismus und baut Ablagerungen von Schlacken im Verdauungstrakt und im Gewebe (Cellulite, Problemhaut) auf natürliche Weise ab. Papaya liefert alle wichtigen Lebensbausteine (Nähr- und Ballaststoffe) und unterstützt den Abbau von überflüssigen Pfunden.

Dong Quai

Dong Quai wird in Asien auch „Ginseng für Frauen“ genannt. Dong Quai wird aufgrund seines Gehalts an östrogenen Substanzen seit jeher von Chinesischen Frauen als Hormonregulator geschätzt. Diese sogenannten Phytoöstrogene sind natürliche bioaktive Pflanzenbestandteile, die gegenüber synthetischen Östrogenen nicht nur den Vorteil haben, daß sie nebenwirkungsfrei sind. Ihre besondere Fähigkeit liegt vielmehr darin, daß sie sich dem jeweiligen weiblichen Hormonspiegel regulierend anzupassen vermögen.