Lachsöl

Lachsöl enthält wertvolle und lebenswichtige Omega-3-Fettsäuren, welche der menschliche Organismus nicht selbst bilden kann. Diese verbessern die Fließeigenschaften der Fettstoffe (Cholesterin) in Körper-, Hirn- und Nervenzellen und sorgen somit für die Verteilung und den Abtransport der Fettstoffe.

Hoodia

Der Hoodia-Kaktus wächst in den salztrockenen Weiten der Kalahari-Wüste. Ein seltener Wirkstoff im Fleisch dieser Kaktee gaukelt dem Gehirn vor, dass der Blutzuckerspiegel schon ausreichend ist. Ein niedriger Blutzuckerspiegel ist mitverantwortlich für das Entstehen des Hungergefühls. Den uralten Erfahrungen der Buschmänner nach, kann man mit Hoodia den ganzen Tag ohne Essen und Trinken laufen, die ganze Nacht Liebe machen und feiern, und den anschließenden Kater soll man angeblich mit Hoodia auch nicht mehr spüren.

Gerstengras

Gerste ist eines der ältesten und wichtigsten Nahrungsmittel. Aber nicht nur die Körner, aus denen Brot gebacken und Bier gebraut wird, sind gesund. Vor allem auch im Gerstengras stecken wertvollste Biostoffe für eine gesunde Ernährung. Das Gerstengras wandelt die Energie der Sonne und die Schätze des Bodens in Vitalstoffe um, die der menschliche Körper optimal verwerten kann. Gerstengras enthält Chlorophyll, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, Proteine sowie natürliche Faser- und Zelluloseanteile in hoher Dichte und einer augewogenen Zusammensetzung. Chlorophyll ist gespeichertes Sonnenlicht und ist ähnlich dem Blutfarbstoff Hamoglobin. Es wirkt keimtötend, blutbildend und vitalisierend. Gerstengras enthält fast alle lebenswichtigen Vitamine, u.a. Provitamin A (Beta-Carotin), die Vitamine B1, B2, B12, C, E, K und Folsäure. Es wurden bisher über 20 Enzyme nachgewiesen. Enzyme wirken als Katalysatoren für den Stoffwechsel. Das seltene Enzym Superoxid Dismutase (SOD) ist in Gerstengras reichlich vorhanden; es wirkt im Körper als Antioxidanz, welches Freie Radikale zerstört und den Alterungsprozess des Gehirns verlangsamen soll. Die für den Zellaufbau und die Wirkung der Enzyme lebensnotwendigen Mineralien sind in Gerstengras reichlich vorhanden: Selen, Zink, Magnesium, Natrium, Calcium, Eisen. Sie helfen auch, das Säure-Basen Gleichgewicht aufrechtzuerhalten. Dies wiederum kann die körpereigene Cholesterinausschüttung reduzieren und damit bei der Regulierung des Cholesterinspiegels helfen. Gerstengras enthält außerdem 18 essentielle Aminosäuren wie Valin, Lysin, Leuzin, Isoleuzin, Phenylalanin, Threonin und Methionin. Es ist damit reich an leicht verwertbarem, hochwertigem Pflanzen-Eiweiß. Gerstengras ist aber nicht nur ein Lieferant hochwertiger Nährstoffe für eine gesunde Ernährung, es hat viele weitere positive Wirkungen. Es wirkt beruhigend und entspannend für stressgeplagte Menschen, bei Schlafstörungen und Hyperaktivität, sowie entschlackend und entgiftend für den ganzen Körper.

GABA

GABA (Gamma-Aminobuttersäure) ist eine nicht-essentielle Aminosäure, eng verwandt mit Glutamin und Glutaminsäure. GABA wird als Neurotransmitter zur besseren Kommunikation der Nervenimpulse eingestuft und zeigt beruhigende Wirkung. GABA kann sich auch unterstützend auf die Gewichtsreduktion im Rahmen eines Diätprogrammes auswirken, indem die Produktion des Wachstumshormons (HGH) stimuliert wird. Studien haben ergeben, daß GABA durch seine beruhigende Wirkung während der Nacht zu mehr Energie am Tag führt, was sich positiv auf gewichtsreduzierende Programme und den Muskelaufbau auswirkt.

Folsäure

Folsäure gehört zu den Vitaminen des B-Komplexes. Eine ausreichende Versorgung mit Folsäure ist sehr wichtig: Nur wenn ausreichend Folsäure vorhanden ist, werden genügend rote und weiße Blutkörperchen gebildet. Dadurch kann die geistige Leistungsfähigkeit positiv beeinflußt werden. Darüber hinaus spielt Folsäure auch für die gesunde Magen- und Darmtätigkeit eine wichtige Rolle. Ein Mangel an Folsäure zeigt sich besonders dort, wo eine schnelle Regeneration nötig ist, wie an den Schleimhäuten oder bei der Blutbildung. Dies ist auch die Ursache dafür, daß Folsäuremangel bei Schwangeren zu Mißbildungen des Kindes führen kann. Eine Nahrungsergänzung oder zumindest folsäurereiche Ernährung wird deshalb in der Schwangerschaft prinzipiell empfohlen. Ein erhöhter Bedarf an Folsäure besteht außerdem nach Einnahme bestimmter Medikamente (Antikonvulsiva, die „Pille“, …).

Eiweiß und Proteine

Proteine sind Eiweißstoffe. Eiweiße sind die Grundsubstanz des menschlichen Lebens. Ohne Sie wären wir nicht, mit ihnen bleiben wir länger jung, denken fixer, sind liebesfähig. Haut, Knochen und Gelenke bleiben elastisch und die Haare kräftig. Proteine bestehen aus Aminosäuren. Von den 25 Aminosäuren kann unser Körper 17 selbst herstellen, die übrigen 8 „essentiellen“ (lebensnotwendigen) braucht er aber täglich neu als Fertigbaustein aus der Nahrung. Idealerweise nehmen wir 60% pflanzliche und 40% tierische Proteine zu uns, um den Bedarf optimal zu decken, um eine bessere Durchblutung, schönere Haut, weniger Gewichtsprobleme und mehr Kraft für körperliche und geistige Spitzen- und Ausdauerleistungen zu erlangen. Mit zunehmendem Alter sinkt die Fähigkeit zum Eiweißaufbau, ebenso bei Krankheiten. Ein Mangel kann auch durch erhöhten Bedarf entstehen. Einseitige Ernährung (z.B. Schlankheitskuren, streng vegetarische kost, Fast Food) bedeutet in vielen Fällen auch eine einseitige Proteinzufuhr und der Körper wird nicht mit allen wichtigen Aminosäuren versorgt. Dieser Mangel führt zu Leistungsabfall, Müdigkeit, Nervosität und Heißhungergefühlen. Die Widerstandskraft und Lebensenergie läßt nach. Knochen, Haare und Nägel werden brüchig, Fettpolster werden verstärkt angelegt. Wenn Sie an Gewicht verlieren und fit bleiben möchten, wenn Sie im Sport Spitze sein wollen, wenn die Knorpel dünner werden, wenn Sie sich überwiegend fleischlos ernähren – dann ist die Zufuhr von hochwertigen Proteinen angesagt.

Eisen

Eisen ist notwendig für die Zellfunktion und die Sauerstoffverwertung. Es ist wesentlicher Bestandteil des Hämoglobins (Sauerstoffträger der roten Blutkörperchen), Myoglobin (Sauerstoffträger in den Muskeln) und bestimmter Enzyme. Eine Unterversorgung mit Eisen kann sich in Blässe und Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Atemlosigkeit, Erniedrigung des Immunstatus, erhöhtem Risiko einer Frühgeburt, äußern. Aufgrund des hohen Blutverlustes benötigen menstruierende Frauen fast doppelt so viel Eisen wie Männer.

Echinacea

Echinacea, Igelkopf oder Sonnenhut – das sind die Bezeichnungen für eine alte Präriepflanze, die schon von den Indianern Nordamerikas geschätzt und äußerlich zur Wundheilung verwendet wurde. Echinacea stimuliert die körpereigenen Abwehrkräfte und wird daher heute vor allem zur Immunstärkung im Bereich der Atemwege und der Harnwege verwendet. Äußerlich angewendet hilft Echinacea bei oberflächlichen Wunden mit schlechter Heilungstendenz sowie verschiedenen Hautleiden.

Dinkel

Dinkel ist ein mehr als 8000 Jahre altes Urgetreide und gehört zu den gesündesten und verträglichsten Nahrungsmitteln überhaupt. Kein anderes Getreide kann Dinkel ersetzen. Dinkel spielt auch eine zentrale Rolle in der Hildegard-Heilkunde, wonach Dinkel zur täglichen Ernährung gehört. Dinkelprodukte bilden die Grundlage für die Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen, Stoffwechselleiden, Nierenerkrankungen, chronischen Erkältungen, Kreislaufschwäche, Durchblutungsstörungen und Erkrankungen des Nervensystems. Dinkel ist ein wichtiges Mittel, um die Gesundheit zu stärken, beispielsweise nach Herzinfarkten oder Schlaganfällen oder bei lebensbedrohlichen Krankheiten, die mit einer Schwächung des Immunsystems einhergehen.

Damiana

Damiana ist ein Strauch mit duftenden Blättern. Er wächst im tropischen Amerika, Texas und Kalifornien. Damiana gehört zu den wichtigsten „Zauberkräutern“ der alten Maya. Diese schätzten vor allem die sexuell anregende Wirkung (es fördert die Durchblutung im Unterleib). Es ist auch als natürliches Potenzmittel bekannt.